Allerdings beschränkte sich das mehr auf das „Knipsen“ von Modellen. Bis ich die Landschaftsfotografie entdeckte. Damit kombiniere ich die Bewegung in der Natur, Technik und Kreativität. Ein wunderbarer Ausgleich.
An der Landschaftsfotografie gefällt mir die Kombination, vom sich in der Natur bewegen und mit Technik kreativ zu sein.
Da ich immer wieder nach meinem Equipment gefragt werde, liste ich die wichtigsten Geräte nachfolgend auf. Das komplette Set hab ich auf kit.co gelistet.
KAMERASOBJEKTIVARCHIV
Panasonic Lumix DC-S1
Mit der S1 stieg ich in das Kleinbild-Segment ein. Das war die erste Kamera von Panasonic mit einem Vollformat-Sensor. Bis dahin konzentrierte sich Panasonic auf den sogenannten MFT-Sensor. Die S1 ist etwas grösser geraten, als für eine Systemkamera gewohnt. Trotzdem setzte ich sie immer noch gerne in der Landschafts- und Mondfotografie ein. Oft erledigt sie auch Zeitrafferaufnahmen als zweite Kamera, während ich mich mit einer anderen Kamera auf das Fotografieren konzentriere.
Panasonic Lumix DC-S5
Die Panasonic Lumix DC-S5 ist mit dem Body kleiner und leichter, als die S1. Sie ist ein wahres Wunder, sowohl im Foto-, wie auch Videobereich. Lumix-Kameras besitzen einen hervorragenden Stabilisator, der besondern beim Filmen sehr hilfreich ist. Mit ihr bekommt man viel Kamera für relativ wenig Geld. Etwas zu bemängeln ist der Autofokus im Videobereich. Panasonic setzte lange auf den sogenannten Phasenfokus. Viele Youtuber hatten damit Probleme, wenn sie sich selber filmten. Der AF pumpte dann öfters, wenn sie vor der Kamera rumhampelten. Dieses Verhalten kann man mit entsprechender Konfiguration des AF etwas korrigieren. Wer beim Filmen, wie eigentlich üblich, den Fokus manuell einstellt, bekommt eine hervorragende Video-, wie auch Fotokamera.
Panasonic Lumix DC-S5m2
Die Panasonic Lumix DC-S5m2 ist das Nachfolgermodell der S5. Sie ist ein Kraftprotz, was Funktionen anbelangt. Mit einem der besten Stabilisatoren, Dual-ISO und damit einem äusserst guten Rauschverhalten liefert sie top Qualität ab und ermöglicht viele Aufnahmen aus der Hand, die sonst nicht möglich wären. Mit ihr löste Panasonic, den oft bemängelten Auto Phasenfokus durch einen Kontrastfokus ab. Bzw. kombinierte beide Varianten in einen hybriden Autofokus. Aktuell ist sie meine Hauptkamera und begleitet mich auf jeder Tour.
Panasonic Lumix DMC GX8
Diese Lumix liefert mir nebst der Fotografie auch wirklich tolle Videos. Sie ist zwar nicht ganz so handlich, wie eine Handy- oder Actioncam, dafür ist die Bildqualität wirklich sehr gut. Die neue Möglichkeit, auch den Bildstabilisator im Objektiv nutzen zu können, machen Fotos und Videos noch wackelfreier und hilft in der Produktion von Youtube-Videos massiv. Mit dieser Panasonic Lumix G DMC-GX8 habe ich begonnen, mich etwas tiefer in die Fotografie einzuarbeiten. Mittlerweile mache ich nebst den benötigten Fotos für meine Youtube – und Blogveröffentlichungen, auch Landschaftsaufnahmen und es hat mir eigentlich so richtigen den Ärmel reingezogen.
Leider ist meine geliebte GX8 im Frühjahr 2020 nach intensiven Gebrauch defekt und deshalb ausrangiert. Jetzt war es Zeit für eine Vollformat (Kleinbild-Kamera 35mm). Weil ich doch sehr an dieser Kamera hing, entschied ich mich sie trotzdem reparieren zu lassen. Seither begleitet sie mich wieder regelmässig, besonders auf Touren mit möglichst leichtem Gepäck.
Olympus OM-D E-M5II
Olympus und Panasonic verwenden die gleiche Grösse der Sensoren, sie nennen es Micro Four Thirds, kurz MFT.
Somit kann ich meine bereits vorhanden Objektive von den Panasonic Lumix auch an der Olympus verwenden.
Sie ist etwas handlicher, als meine GX8 und hat meiner Meinung nach, eine sehr eigenwillige Menübedienung. Zu Beginn kam ich überhaupt nicht zurecht damit, aber mittlerweile setzte ich sie gerne für die Makro-Fotografie ein. Technologisch stammt sie zwar ungefähr aus dem Jahr 2014, aber für meine Makro-Ausflüge verrichtet sie ihren Dienst noch sehr gut.
iPhone 11 Pro max
Dieses iPhone begleitet mich nur noch als Backup-Gerät auf Fototouren.
iPhone 13 Pro max
Dieses iPhone ist aktuell noch mein täglicher Begleiter.
DJI Mavic 2 Pro
Als Ende 2018 von DJI id Mavic 2 Pro erschien und man endlich auch die Blende manuell wählen kann, war ich so begeistert, dass ich die haben musste. Weil DJI die Mehrheit der Firma Hasselblad übernahm, kann ich jetzt auch eine Hasselblad-Kamera als mein Eigen nennen 😉
SIGMA 24 Art 1.4
SIGMA 24 Art 1.4
Dieses lichtstarke Objektiv schaffte ich mir für die Milchstrassenfotografie an. Damals stand ich noch am Anfang dieses Genre. Mittlerweile ist mir die Festbrennweite von 24mm zu unflexibel in Sachen Milchstrasse. Trotzdem ein hervorragendes Glas.
SIGMA 24 Art 1.4
SIGMA 24 Art 1.4
Dieses lichtstarke Objektiv schaffte ich mir für die Milchstrassenfotografie an. Damals stand ich noch am Anfang dieses Genre. Mittlerweile ist mir die Festbrennweite von 24mm zu unflexibel in Sachen Milchstrasse. Trotzdem ein hervorragendes Glas.
SIGMA 14-24 Art 2.8
Das SIGMA 14-24 Art 2.8 ist eines meiner meistgenutzten Objektive. Das Zoomobjektiv deckt die meisten meiner Bedürfnissen in Sachen Brennweite ab. Ich setze es vor allem in der Landschafts-, Wasserfall-, Städte- und Milchstrassenfotografie ein. Ein kleiner Minuspunkt ist die gewölbte Linse. Deshalb muss man spezielle Filterhalter verwenden, wenn man mit ND- oder Polfilter arbeitet. Diese Filterhalter sind gross und etwas unhandlich. Verrichten aber genau das, was sie tun sollen perfekt.
Panasonic Lumix 24-105mm f4
Das Panasonic Lumix 24-105 f4 ist ein Allrounder-Objektiv. Es deckt einen grossen Brennweitenbereich ab. Mit f4 nicht das lichtstärkste Glas, aber für mich war es damals der Einstieg in den Kleinbild-Bereich. Leider viel es mir irgendwann auf einen Stein. Seit da an funktioniert der Autofocus nicht mehr zuverlässig und es kam Schutz durch die Bajonetöffnung. Eine Reparatur ist leider nicht möglich. Wenn ich es für Makro einsetze, sieht man den Schmutz nicht. Von daher ist es noch nicht konplett ausrangiert.
Panasonic Lumix S Pro 70-200 f2.8 OIS
Das Panasonic Lumix S Pro 70-200 f2.8 mit seinem tollen Bookeh wäre auch sehr gut für die Portrait-Fotografie geeignet. Dieses Genre verfolge ich nicht sehr aktiv. Ich setze das Glas in der Landschafts- und Mondfotografie ein. Manchmal auch für Wildlife, wenn das Motiv ausnahmsweise sehr nahe ist.
SIGMA 150-600mm F5-6.3 DG OS HSM Sports
Mit dem SIGMA 150-600mm F5-6.3 DG OS HSM Sports bin ich oft auch in der Landschafts- und vor allem Mondfotografie unterwegs. Ebenso setzte ich es viel für die Tierfotografie ein. Ich finde es ein tolles Teleobjektiv. Natürlich gibt es bessere. Aber das Sigma liefert einen tollen Job und es ist vor allem bezahlbar.
Panasonic Lumix G 20mm f1.7 II ASPH
Zu Beginn war ich viel mit dem Panasonic Lumix G 20mm f1.7 II ASPH Objektiv unterwegs. Das sogenannte Pancake überzeugt in der Lichtempfindlichkeit und ist sehr klein und handlich. Mittlerweile setze ich es eher selten ein. Wenn ich mit MFT unterwegs bin, dann meistens in den Bergen am wandern. Da nehme ich meistens keine Festbrennweite mit, um halt etwas flexibel zu sein.
Panasonic Lumix G 15mm f1.7
Dieses Panasonic Lumix Leica G 15mm f1.7 kaufte ich sehr gut erhalten, gebraucht. Eines meiner Objektiven auf dem Leica steht. Panasonic und Leica arbeiten sehr stark in Kooperation zusammen. Dieses Glas überzeugt mit seiner Lichtstärke und Schärfe. Ist super klein und handlich und auch ideal für Filmprojekte.
Panasonic Lumix G Vario 14-140mm/3.5-5.6
Das Panasonic Lumix G Vario 14-140mm/3.5-5.6 war als Kit-Objektiv bei meiner GX8 mit im Set. Beides war mein Einstieg in die bewusste Fotografie. Das Objektiv deckte eine grosse Bandbreite ab und ist für einen Anfänger super flexibel. Ich war damit sehr viel unterwegs und lernte viel. Heute setzte ich es kaum noch ein.
Panasonic Lumix DG Elmarit 12-60mm f2.8-4.0 ASPH
Das Panasonic Panasonic Lumix DG Elmarit 12-60mm f2.8-4.0 ASPH war für mich eine massive Steigerung, im Vergleich zum Lumix G 14-140mm. Es ist lichtstärker und schärfer. Allerdings mit kürzerer Brennweite. Dammit ersetzte ich eigentlich das 14-140mm. Dieses Glas habe ich meistens auf der GX8, wenn ich in den Bergen unterwegs bin.
LEICA DG Makro Elmarit 45mm f2.8 ASPH OIS
Ein weiteres Objektiv in meinem Park, welches mit Leica gekennzeichnet ist. Panasonic und Leica arbeiten sehr eng zusammen. Das LEICA DG Makro Elmarit 45mm f2.8 ASPH OIS verwende ich vorwiegend für Makro-Aufnahmen und bin damit äusserst zufrieden. Mit dem Crop-Faktor 2 werden die 45mm Brennweite im Vergleich zu Kleinbild 90mm. Damit kann man bereits tolle Makro-Motive ablichten.
Panasonic Lumix G Vario 100-300mm F4.0-5.6 II OIS
Das Panasonic Lumix G Vario 100-300mm F4.0-5.6 II OIS war mein Einstieg in die Tierfotografie. Der MFT-Sensor hat einen Crop-Faktor von 2. Damit sind 300mm Brennweite im Vergleich zu Kleinbild 600m. Das ist bereits interessant, um Wildtiere abzulichten. Der fortgeschrittene Wildlife-Fotograf würde das Objektiv eher belächeln. Selbstverständlich handelt es sich bei dem um ein Einsteiger-Modell. Aber es ist nicht immer nötig, das absolute beste für jede Anwendung zu haben.
Panasonic Lumix G 100-300
Das Panasonic Lumix G 100-300 war mein Einstieg in die Tierfotografie. Der MFT-Sensor hat einen Crop-Faktor von 2. Damit sind 300mm Brennweite im Vergleich zu Kleinbild 600m. Das ist bereits interessant, um Wildtiere abzulichten. Der fortgeschrittene Wildlife-Fotograf würde das Objektiv eher belächeln. Selbstverständlich handelt es sich bei dem um ein Einsteiger-Modell. Aber es ist nicht immer nötig, das absolute beste für jede Anwendung zu haben.
Panasonic Lumix GF6
Panasonic Lumix GF6
Sie löste die defekt Lumix GF1 ab und ist so die Knipse für auf Wanderungen oder, wenn die anderen Kameras grad mit Timelapses oder Langzeitbelichtungen belegt sind. Tolle kleines handliches Ding, allerdings nur mit Display und keinem richtigen Sucher. Dafür eben sehr handlich.
Mittlerweile ist diese Kamera im Ruhestand und wird von mir nicht mehr verwendet.
Panasonic Lumix GH5
Panasonic Lumix GH5
Die Lumix GH5 war damals die Kamera für Video und fand grossen Anklang in der Youtuber-Szene. Auch ich setzte sie gerne als Video-Kamera ein. Benutzte sie aber auch gerne für die Fotografie. Mit dem Entschluss mein Kamerapark mit Kleinbild zu erweitern, gab ich die GH5 als Cashback an die neue Kamera. Sie ist somit nicht mehr in meinem Besitz.
iPhone 8 plus
Ich kaufte mir ganz bewusst das iPhone 8 Plus. Die Hauptgründe dafür sind unter anderem die tolle Kamera, ein schön grosses Display und deshalb auch Platz für einen schön grosse Akku.
Ich verwende dieses Smartphone sehr oft als „immer-dabei-Kamera“ und natürlich auch auch zum produzieren von Videos. Die Möglichkeit in 4K und 60fps zu filmen ist wirklich toll!
Oft dient es mir auch als Fernauslöser bei Langzeitbelichtungen und deshalb ist mir ein grosser Akku wichtig.
Wenn ich damit keine Schnappschüsse schiesse, verwende ich meistens Lightroom-Mobile oder ProCamera. Mit beiden Apps kann man RAW Fotos schreiben und weiter verarbeiten.
Mittlerweile verrichtet diese Gerät seinen Dienst nur noch als Wecker.
Panasonic HC-W979EG-K
So langsam nimmt 4K auch auf Youtube Einzug und deshalb rüstete ich mein Video-Equipment entsprechend etwas auf. Nebst 4K bietet sie mir auch eine recht gute Low-Light Performance. So bekomme ich Indoor eine bessere Qualität als mit der alten Panasonic HC V727 hin.
Mittlerweile sind die Systemkameras in Sachen Video so gut, dass ich die CamCorder in Rente schickte.
DJI Phantom 3 Professional
DJI Phantom 3 Advanced
Der Quadrocopter DJI Phantom 3 Advanced wurde durch den etwas besseren DJI Phantom 3 Professional und später Phantom 3 SE abgelöst. Es sind oder waren meine fliegenden Kameras und seit Frühjahr 2016 im Einsatz. Obwohl RC mir fast alles bedeutet, steht mir das eigentliche Fliegen nicht im Vordergrund. Wobei das natürlich auch Spass macht! Ich versuche damit Objekte, wen wundert es, aus der Luft zu fotografieren und natürlich auch zu filmen. Diese Modell wurde dorch eine DJI Mavic 2 Pro abgelöst und eigentlich nicht mehr geflogen.
Auf dieses spezielle Ereignis bereitete ich mich schon einige Tage vor. Am 27.7.2018 fand die längste Mondfinsternis für dieses Jahrhundert statt. Natürlich wollte ich das fotografisch festhalten und suchte geeignete Plätze dafür.
Wie so oft wollte ich zu viel aufs Mal. Eine Teleaufnahme, damit der Blutmond auch schön gross auf dem Bild ist. Die Timelapse darf auch nicht fehlen und etwas weitwinkliges mit schönem Vorder- und Hintergrund hatte ich mir vorgenommen.
Genau, man sollte sich auf etwas konzentrieren. Schlussendlich brachte ich nur einige schöne Teleaufnahmen und einen ganz kurzen Zeitraffer nach Hause.
Aber das ganze Spektakel war trotzdem schön zu beobachten.
Kurz vor Sonnenuntergang schoben sich Wolken vor die Sonne. Die Bilder, die ich mir vorstellte, konnte ich so nicht schiessen. Aber es war trotzdem schön und die Bilder sind trotzdem nicht so schlecht geraten.
Von der Ostküste, vorbei an Burgen und Schlössern, wilde Täler, einsame Weiten, sind wir nun an der Westküste von Schottland angelangt. In Oban bleiben wir für zwei Nächte.
Oban ist eine kleine, schmucke Stadt und wirbt mit dem schönsten Sonnenuntergang der Welt. Diesen wollte ich unbedingt fotografieren, doch bis es dunkel wird geht noch eine Weile.
Der Mc Caig’s Tower ist ein markanter Turm am Battery Hill mit Blick auf die Stadt Oban in Schottland. Der Nachbau vom Kolosseum in Rom wurde nie fertig gestellt. Der ortsansässige Bankier John Stuart McCaig liess das Monument 1897 bauen, um die einheimischen Arbeiter während der Wintermonate zu beschäftigen. Und natürlich um sich ein Denkmal zu setzen. Weder der geplante Turm im Inneren des Bauwerks noch die Statuen der Familie McCaig wurden jemals fertiggestellt, da alle Mitglieder der Familie bis 1904 starben oder verarmten.
Vom Mc Caig’s Tower aus hat man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt Oban und ins Meer hinaus. Ich nutzte die Gelegenheit und probierte ein Panorama zu schiessen.
Das Tal Clen Coe ist nebst dem Massaker an den MacDonald Clan auch für einige Filmkulissen berühmt. Mehrere berühmte Filme wurden dort oder in der Nähe gedreht, unter anderem Higlander – Es kann nur einen geben, Bravheart, James Bond 007: Skyfall und Harry Potter und der Gefangene von Askaban.
Kamera: Panasonic DMC-GX8 | Blende: ƒ/3,5 | Urheberrecht: Fabian Hüsser | Brennweite: 14 mm | ISO: 200 | Verschlusszeit: 1/1250s | Objektiv: LUMIX G VARIO 14-140/F3.5-5.6
Kamera: Apple iPhone 8 Plus | Blende: ƒ/1,8 | Urheberrecht: Fabian Hüsser | Brennweite: 14 mm | ISO: 20 | Verschlusszeit: 1/900s | Objektiv: iPhone 8 Plus back camera 3.99mm f/1.8
Gegen Abend trafen wir dann wieder am Meer in Oban ein.
Schottland – Commando Memoral, Fort Williams
Wir freuen uns auf das wilde und imposante Tal Clen Coe. Hier wurden damals alle Mitglieder des MacDonalds Clans getötet.
Commando Memorial
Auf der Hinfahrt besuchten wir kurz das Commando Memorial nordwestlich von Spean Bridgde. Das Kriegsdenkmal wurde 1952 durch die Queen Mother zu Erhren der britischen Commandos des Zweiten Weltkriegs enthüllt.
Danach ging es weiter Richtung Fort William, die grösste Stadt der westlichen schottischen Highlands. Sie liegt am Ufer des Loch Linnhe und am südlichen Ende des Great Glen. Ben Nevis, der höchste Berg von Grossbritannien liegt ganz in der Nähe.
Unterwegs gab es auch mal Wartezeiten, weil ein Boot unter der Brücke durch musste.
Nach dem Besuch vom Eilean Donan Castle ging es weiter Richtung Hogwarts. Bei einem ungeplanten Halt bei der ganz neu eröffneten Distillerie Torabhaig gönnten wir uns einen kleinen Imbiss.
Hinter dem Gebäude hatten man einen Ausblick auf das Knock Castle. Wie gesagt, es war ein ungeplanter Zwischenstop und deshalb fehlte die Zeit um ein richtiges Foto zu schiessen.
Danach ging es weiter um mit dem nostalgischen Zug „Hogwarts Express“ zu dem abgelegenen Dorf Mallaig zu fahren. Der Zug wurde durch die Harry-Potter-Filme weltberühmt. Er schlängelt sich durch die bemerkenswerte Landschaft und ist wirklich ein grosses Erlebnis.
Von Fort Augustus aus starteten wir Richtung Dornie, um später dem nostalgischen Dampfzug nach Mallaig zu fahren.
Doch zuerst stand der Besuch im berühmten Eilean Donan Castle an. Die Burg liegt beim kleinen Dorf Dornie. Die Burg wurde während dem ersten Jaobiterkrieg vollständig zerstört. 1912 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Da die Burg zwar im Grundriss dem Ursprung gleich ist, aber in vielen Details abweicht, wird sie nicht als offizielle Schloss im schottischen Verzeichnis geführt. So richtig berühmt wurde sie wegen dem Film Highlander.
Ich verzichtete darauf, das Innere der Burg zu besichtigen. So hatte ich viel Zeit, um ein paar Bilder von aussen zu machen. Dabei entstand das obige Panorama.
Das obige Bild entstand mit einem neu erworbenen 1000er ND Filter, den ich endlich mal testen konnte. Die Aufnahme machte ich ungefähr kurz vor 11.00 Uhr und belichtete bei einer Blende von f11 6 Sekunden lang.
Weil ich wirklich genügend Zeit hatte, versuchte ich endlich auch meine neu erworbene Olympus OM-D E-5 Mark II zu verstehen. Ich gebe es zu, mir fällt das immer noch schwer. Das Ergebnis ist unteres Foto.
Nach der Besichtigung vom Urqhart Castle machten wir nach dem Bezug vom Hotel der kleine Ort Fort Augustus etwas unsicher.
Fort Augustus
Der Kaledonische Kanal (Caledonian Canal) ist wahrscheinlich das bekannteste in Fort Augustus. Er verläuft durch den Great Glen und verbindet die Ost- und Westküste Schottlands.
Bis auf die Nessie aus Draht am Kanal, war am See nichts von dem Ungeheuer zu sehen, wollte ich doch endlich ein scharfes Foto davon schiessen. Doch es gibt durchaus nebst dem Kanal mit den Schiffsschleusen einige andere Dinge in diesem kleinen Ort.
Zurück in Fort Augustus bezogen wir das Hotel. Das Hotel Inch liegt etwas ausserhalb vom Ort. Leicht erhöht sieht man auf einen Teil vom Loch Ness. Uns hat das Hotel sehr gut gefallen.
Nun wurde es Zeit, um dem kleinen Ort Fort Augustus einen Besuch abzustatten.
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Schottland – Inverness
Inverness
Nach dem Zwischenstop beim Cawdor Castle ging es weiter Richtung Inverness. Die Stadt liegt an der Mündung des Flusses Ness, welcher später in das bekannte Loch Ness fliesst.